Integrative systemische Manualosteopathische Therapie (IsMoT)
Die Manuelle Therapie dient in erster Linie dazu, Funktionstörungen des Bewegungsapparates zu behandeln.
Sie beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Behandlung von Muskeln, Gelenken und Nerven, sondern es wird durch unterschiedliche manuellen Techniken die segmentale, regionale und globale Mobilität optimiert. Eine Verbesserung der Zirkulation und des Gewebstoffwechsels wird erreicht und der Einfluss destabilisierender Störpotentiale aus Körperbereichen mit erhöhtem Gewebestress, wie Narbenzonen oder bindegewebige Verklebungen, vermindert.
Somit werden Komfort, Balance und Ökonomie des gesamten Organismus verbessert.
Die Manuelle Therapie ist nicht nur eine besondere Therapieform, sondern dient auch der Diagnostik.
Wenn die Ursachen für die Beschwerden ausfindig gemacht werden konnten, wird die Therapie in der Regel in Form einer Mobilisation durchgeführt. Durch die Mobilisation sollen Bewegungseinschränkungen behoben und Schmerzen gelindert. „Eingefahrene“ über Jahre angelernte Ausweichbewegungen werden reduziert und die physiologische Bewegung neu erlernt.
Fascien sind bindegewebige Strukturen, die im gesamten Körper zu finden sind. Die Hülle unseres Körper, die Haut ist die offensichtlichste.
Die Fascien haben verschieden Funktionen, z.B.:
Halt der Körperform
Unterstützung der Muskulatur
Unterstützung der Gelenke
Umhüllung der Organe, Arterien, Venen und Nervenbahnen
Gleitfunktion bei Muskel- und Organbewegung, Arterien-, Venen- und Nervenbewegung
Reservoir für Flüssigkeit
ist schmerzempfindlich, da mit Nervenenden durchsetzt
Verbindung zum CSS
Dysbalancen und Dysfunktionen führen zu Beeinträchtigung des Wohlbefindens, der Beweglichkeit und der Möglichkeit zu entspannen und zur Ruhe zu kommen. Fascien können gedehnt und trainiert werden, damit sie uns wieder den Halt und die Beweglichkeit zurückgeben, die wir uns für Beruf und Freizeit wünschen.
Dazu verwende ich verschiedene Möglichkeiten aus der Fascientherapie, wie z.B. von R. Schleipp „Fascienfitness“, des „Medical Flossings“ sowie des Fascientapens u.a.
Die integrative systemische Manualosteopathische Therapie (IsMoT):
Der amerikanische Arzt Dr. Andrew Still begündete Ende des 19. Jahrhunderts die Osteopathie.
Diese ist eine äusserst umfassende Therapie, welche Techniken zur Korrektur jeder Form von Körpergewebe anbietet.
Es gibt drei Osteopathie-Bereiche:
Strukturelle, parietale Osteopathie
viscerale Osteopathie
Cranio-Sacrale Therapie (CST)
(die Komplexe Physikalische Entstauungstherapie)
Die manuelle Lymphdrainage (ML) ist eine Therapieform zur Behandlung von Störungen im Lymphsystem.
Das Lymphsystem ist Teil des Gefäßssystems, der Zirkulation, aber auch Teil des Immunsystems und der Abwehr von Krankheiten.
Die ML kann unterschiedlich eingesetzt werden.
Sie dient als Ödem- und Entstauungstherapie an geschwollenen Körperregionen, beispielsweise der Arme und/oder Beinen, auch des Körperstamms am Bauch und Rücken. Zu Schwellungen kann es bei Krankheiten, nach Operationen, nach Sportunfällen, bei Verstauchungen u.ä. kommen.
Auch in der Schmerztherapie kann ML angewandt werden. Wird das geschwollene Gewebe entstaut, spürt der Patient Erleichterung, der Druck nimmt ab, der Stoffwechsel wird angeregt und kommt in Gang. Es können die Schmerzmittelgaben verringert werden und der Heilungsprozess läuft schneller.
Nicht nur bei ausgeprägten lymphatischen Erkrankungen (z.B. Lymphödem) ist es wichtig diese Therapie mit Kompressionsstrümpfen, -verbänden oder Lymphtapes, Hautpflege und spezieller Bewegungstherapie zu kombinieren, sondern auch
z.B. bei Schwellungen nach Sportverletzungen.
Diese Entstauungstherapie braucht zusätzlich passive (Stützverband) und aktive (Bewegung) Unterstützung, um möglichst lange Erfolg zu haben und Sekundärerkrankungen zu vermeiden.
„Leben ist Bewegen“ A. Still
Behandlungen von Craniomandibulären Dysfunktionen (Kiefergelenksstörung) unter Berücksichtigung der speziellen Verbindung zwischen Kiefer-, Schädel-, Schulter-Nackenbereich, des CSS und Manualosteopathischen Systems.
Das Kiefergelenk ist vielen Belastungen ausgesetzt, nicht nur beim Essen oder dem täglichen Kommunizieren vis-à-vis oder am Telefon und Handy. Stress lässt uns „die Zähne zusammenbeissen“ und wenn wir nach z.B. nächtlichem Knirschen (Bruxismus) morgens sehr verspannt aufwachen, kam unser Kiefer nachts nicht zur Ruhe.
Folgen können sein:
Kopfschmerzen
Kieferknacken
Schwindel
Migräne
Neuralgien
Tinnitus u.v.m.
Ich behandle Probleme des Kiefergelenk ausschließlich unter dem ganzheitlichen Aspekt der integrativen systemischen Manualosteopathische Therapie.